Allgemeine Geschäftsbedingungen

UNTERNEHMENSSTRUKTUR

Die auf Elevate Essentials angebotenen beweglichen Sachen werden nicht vom Websitebetreiber, sondern vom Verkäufer verkauft. Beim Kauf beweglicher Sachen kommt daher ein Vertrag zwischen dem Käufer und dem Verkäufer zustande. Der Websitebetreiber ist somit selbst keine Partei dieses Kaufvertrags. Die zwischen dem Verkäufer und dem Käufer geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind der Einfachheit halber in diesem Dokument enthalten. Bitte beachten Sie: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten zwischen dem Käufer und dem Verkäufer und sind daher gegenüber dem Websitebetreiber nicht einklagbar.

Wenn der Verkäufer in einem Land der Europäischen Union (EU), Norwegen, Liechtenstein oder Island ansässig ist, gilt die europäische Fernabsatzrichtlinie. Diese Richtlinie enthält unter anderem die folgenden Rechte und Garantien:

- Der Verkäufer muss dem Käufer klare und schriftliche Informationen zu Steuern, Zahlung, Lieferung und Vertragserfüllung geben.

- Der Käufer erhält die Bestellung innerhalb von 30 Tagen, sofern mit dem Verkäufer keine andere Frist vereinbart wurde. Ist die betreffende bewegliche Sache nicht (mehr) lieferbar, muss der Verkäufer den Käufer darüber informieren. Eventuelle (An-)Zahlungen müssen innerhalb von dreißig Tagen zurückerstattet werden, es sei denn, der Verkäufer liefert eine vergleichbare bewegliche Sache.

Der Käufer hat ein Widerrufsrecht, das bedeutet, dass der Käufer den Kauf innerhalb von mindestens vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen kann. Eventuell angefallene Versandkosten gehen zu Lasten des Käufers. Eventuelle (An-)Zahlungen müssen innerhalb von dreißig Tagen zurückerstattet werden.

Wenn eine Bestellung nicht innerhalb der festgelegten Frist an der Abholstelle abgeholt wird und daher automatisch an uns zurückgeschickt wird, betrachten wir dies als eine abgelehnte Lieferung. In diesem Fall hat der Kunde keinen Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises.

Wir behalten uns das Recht vor, Versandkosten und Verwaltungs- oder Bearbeitungsgebühren in Rechnung zu stellen, wenn wir uns (aus Kulanz) dazu entschließen, (einen Teil) des Betrags zurückzuerstatten.

ARTIKEL 1 – DEFINITIONEN

In diesen Vermittlungsbedingungen gelten folgende Definitionen:

  1. Website: die über https://elevate-essentials.de/ zugängliche Plattform, einschließlich aller zugehörigen Subdomains.
  2. Websitebetreiber: 86092545
  3. Käufer: die Person, die einen Kauf auf der oben genannten Website tätigt.
  4. Verkäufer: Unternehmen, das entweder als Hersteller oder als Händler bewegliche Sachen an den Käufer verkauft.

ARTIKEL 2 – RECHTE DES KÄUFERS

Wenn der Verkäufer in einem Land der Europäischen Union (EU), Norwegen, Liechtenstein oder Island ansässig ist, gilt die europäische Fernabsatzrichtlinie. Diese Richtlinie enthält unter anderem die folgenden Rechte und Garantien:

  1. Der Verkäufer muss dem Käufer klare und schriftliche Informationen über Steuern, Zahlung, Lieferung und Erfüllung des Vertrags zur Verfügung stellen.
  2. Der Käufer erhält die Bestellung innerhalb von 30 Tagen, sofern mit dem Verkäufer keine andere Frist vereinbart wurde. Ist die betreffende bewegliche Sache nicht (mehr) lieferbar, muss der Verkäufer den Käufer darüber informieren. Eventuelle (An-)Zahlungen müssen innerhalb von dreißig Tagen zurückerstattet werden, es sei denn, der Verkäufer liefert eine vergleichbare bewegliche Sache.
  3. Der Käufer hat ein Widerrufsrecht, das bedeutet, dass der Käufer den Kauf innerhalb von mindestens vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen kann. Eventuell angefallene Versandkosten gehen zu Lasten des Käufers. Eventuelle (An-)Zahlungen müssen innerhalb von dreißig Tagen zurückerstattet werden.

ARTIKEL 3 – ART DER VERMITTLUNGSDIENSTLEISTUNG

  1. Das Angebot an beweglichen Sachen auf der Website wird nicht vom Websitebetreiber, sondern vom Verkäufer verkauft. Beim Kauf von beweglichen Sachen wird daher ein Vertrag zwischen dem Käufer und dem Verkäufer geschlossen. Der Websitebetreiber ist somit selbst keine Partei dieses Kaufvertrags.
  2. Über die Website werden bestimmte bewegliche Sachen von Dritten gekauft, die ihren Sitz innerhalb oder außerhalb der Europäischen Union haben können.
  3. Die vom Websitebetreiber erbrachte Dienstleistung ist eine Vermittlungsdienstleistung, die für einen Dritten erbracht wird. Bei der Bestellung einer beweglichen Sache über die Website ist der Websitebetreiber als Vermittler befugt, im Namen des Käufers und auf Rechnung des Käufers zu handeln und die bewegliche Sache beim tatsächlichen Verkäufer der betreffenden beweglichen Sache zu bestellen.
  4. Wenn der tatsächliche Verkäufer seinen Sitz außerhalb der Niederlande hat und die betreffende bewegliche Sache daher importiert werden muss, erfolgt dies im Namen des Käufers. Zusätzliche Kosten, wie Einfuhrumsatzsteuer und (Zoll-)Abfertigungskosten, gehen zu Lasten des Käufers.

ARTIKEL 4 – ZAHLUNG

  1. Die Abwicklung der Zahlung für das gekaufte Produkt erfolgt über den Websitebetreiber. Der Websitebetreiber sorgt auch für die (Weiter-)Zahlung an den tatsächlichen Verkäufer.
  2. Es ist möglich, dass die auf der Website angegebenen Preise von den Beträgen abweichen, die der Websitebetreiber an den tatsächlichen Verkäufer (weiter)zahlt. Es kann vorkommen, dass der Verkäufer die Möglichkeit erhält, das Produkt nach dem Kauf durch den Käufer zu einem niedrigeren Preis zu erwerben. Die Differenz zwischen dem vom Käufer gezahlten Betrag und dem an den tatsächlichen Verkäufer gezahlten Betrag gilt in diesen Fällen als Vergütung für die vom Websitebetreiber für den Dritten erbrachte Vermittlungsleistung.

ARTIKEL 5 – BESCHWERDEVERFAHREN

  1. Falls der Käufer mit der Art und Weise, wie der (Vermittlungs-)Vertrag ausgeführt wurde, unzufrieden ist, kann er dies dem Websitebetreiber über die auf der Website angegebenen Kontaktdaten mitteilen. Jede vom Käufer gemachte Meldung wird vom Websitebetreiber mit größter Sorgfalt und so schnell wie möglich bearbeitet. Der Websitebetreiber wird dem Käufer spätestens vierzehn Tage nach Erhalt der Meldung eine inhaltliche Antwort geben.
  2. Bei Unzufriedenheit mit dem in Absatz 1 dieses Artikels genannten Verfahren kann sich der Käufer an die Schlichtungsstelle der Europäischen ODR-Plattform (https://ec.europa.eu/consumers/odr/) wenden.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

INHALTSVERZEICHNIS:

Artikel 1 – Definitionen

Artikel 2 – Identität des Unternehmers

Artikel 3 – Anwendbarkeit

Artikel 4 – Das Angebot

Artikel 5 – Der Vertrag

Artikel 6 – Widerrufsrecht

Artikel 7 – Kosten im Falle eines Widerrufs

Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts

Artikel 9 – Der Preis

Artikel 10 – Konformität und Garantie

Artikel 11 – Lieferung und Ausführung

Artikel 12 – Dauergeschäfte: Dauer, Kündigung und Verlängerung

Artikel 13 – Zahlung

Artikel 14 – Beschwerdeverfahren

Artikel 15 – Streitigkeiten

Artikel 16 – Ergänzende oder abweichende Bestimmungen

ARTIKEL 1 – DEFINITIONEN

In diesen Bedingungen gelten folgende Definitionen:

Zusatzvereinbarung: eine Vereinbarung, bei der der Verbraucher Produkte, digitale Inhalte und/oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit einem Fernabsatzvertrag erwirbt und diese Waren, digitalen Inhalte und/oder Dienstleistungen vom Unternehmer oder von einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen diesem Dritten und dem Unternehmer geliefert werden;

Bedenkzeit: die Frist, innerhalb derer der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann;

Verbraucher: die natürliche Person, die nicht in Ausübung eines Berufs, Gewerbes oder Handwerks handelt und einen Vertrag mit dem Unternehmer abschließt;

Tag: Kalendertag;

Digitale Inhalte: Daten, die in digitaler Form produziert und geliefert werden;

Dauertransaktion: ein Vertrag über eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen, deren Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtung über einen bestimmten Zeitraum verteilt ist;

Dauerhafter Datenträger: jedes Mittel, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, an ihn persönlich gerichtete Informationen so zu speichern, dass sie später abgerufen und unverändert wiedergegeben werden können, einschließlich E-Mail;

Widerrufsrecht: die Möglichkeit für den Verbraucher, innerhalb der Bedenkzeit vom Fernabsatzvertrag zurückzutreten;

Musterformular: das Widerrufsformular, das dem Verbraucher vom Unternehmer zur Verfügung gestellt wird und vom Verbraucher ausgefüllt werden kann, wenn er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen möchte;

Unternehmer: die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Produkte und/oder (Zugang zu) digitalen Inhalten und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet;

Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, bei dem im Rahmen eines vom Unternehmer organisierten Systems für den Fernabsatz von Produkten und/oder Dienstleistungen bis zum Vertragsabschluss ausschließlich eine oder mehrere Techniken für die Fernkommunikation mit dem Verbraucher verwendet werden;

Fernkommunikationstechnik: Mittel, das zum Abschluss eines Fernabsatzvertrags verwendet werden kann, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig im selben Raum anwesend sind;

Allgemeine Geschäftsbedingungen: die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmers.

ARTIKEL 2 – IDENTITÄT DES UNTERNEHMERS

E-Mail-Adresse: info@elevate-essentials.nl

Handelskammer-Nummer: 86092545

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: NL004190787B82

ARTIKEL 3 – ANWENDBARKEIT

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers und für jeden zustande gekommenen Fernabsatzvertrag und jede Bestellung zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher.

Vor Abschluss des Fernabsatzvertrags wird dem Verbraucher der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt. Ist dies aus vernünftigen Gründen nicht möglich, wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrags darauf hingewiesen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Unternehmer eingesehen werden können, auf welche Weise sie eingesehen werden können und dass diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Wunsch des Verbrauchers so schnell wie möglich kostenlos zugesandt werden.

Wird der Fernabsatzvertrag elektronisch geschlossen, kann abweichend vom vorigen Absatz vor Abschluss des Fernabsatzvertrags der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher auf elektronischem Wege so zur Verfügung gestellt werden, dass er vom Verbraucher auf einfache Weise auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden kann. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrags angegeben, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen elektronisch eingesehen werden können und dass sie auf Wunsch des Verbrauchers elektronisch oder auf andere Weise kostenlos zugesandt werden.

Für den Fall, dass neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch spezifische Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen gelten, finden die Absätze 2 und 3 entsprechende Anwendung, und der Verbraucher kann sich im Falle widersprüchlicher Allgemeiner Geschäftsbedingungen stets auf die für ihn günstigste Bestimmung berufen.

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu irgendeinem Zeitpunkt ganz oder teilweise für nichtig erklärt oder aufgehoben werden, bleiben die übrigen Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen davon unberührt, und die betreffende aufgehobene oder nichtige Bestimmung wird in gegenseitigem Einvernehmen unverzüglich durch eine Bestimmung ersetzt, die dem Sinn der ursprünglichen Bestimmung so weit wie möglich entspricht.

Situationen, die nicht in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt sind, sind anhand dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu beurteilen.

Unklarheiten hinsichtlich der Auslegung oder des Inhalts einer oder mehrerer Bestimmungen unserer Geschäftsbedingungen sind anhand dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen auszulegen.

ARTIKEL 4 – DAS ANGEBOT

  1. Wenn ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer hat oder unter Bedingungen mit aufschiebender oder auflösender Wirkung oder einer anderen Bedingung erfolgt, wird dies ausdrücklich im Angebot angegeben.
  2. Das Angebot des Unternehmers ist unverbindlich. Der Unternehmer ist berechtigt, das Angebot zu ändern und anzupassen.
  3. Das Angebot des Unternehmers enthält eine Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen, die jederzeit vollständig und genau ist. Das Angebot enthält eine ausreichend detaillierte Beschreibung, um dem Verbraucher eine gute Beurteilung des Angebots zu ermöglichen. Verwendet der Unternehmer Bilder, die den Eindruck erwecken, dass diese Bilder das angebotene Produkt zeigen, so sind diese eine wahrheitsgetreue Darstellung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen. Offensichtliche Irrtümer oder offensichtliche Fehler im Angebot sind für den Unternehmer nicht bindend.
  4. Die Abbildungen der Produkte sind eine wahrheitsgetreue Darstellung der angebotenen Produkte. Der Unternehmer kann jedoch nicht garantieren, dass die dargestellten Farben genau mit den tatsächlichen Farben der Produkte übereinstimmen.
  5. Jedes Angebot enthält solche Informationen, dass für den Verbraucher klar ist, welche Rechte und Pflichten mit der Annahme des Angebots verbunden sind. Dies betrifft insbesondere:
  • der Preis inklusive Steuern;
  • die eventuellen Versandkosten;
  • die Art und Weise, wie der Vertrag zustande kommt, und welche Handlungen dafür erforderlich sind;
  • die Höhe des Tarifs für Fernkommunikation, wenn die Kosten für die Nutzung der Fernkommunikationstechnik auf einer anderen Grundlage als dem regulären Grundtarif für das verwendete Kommunikationsmittel berechnet werden;
  • ob der Vertrag nach seinem Abschluss archiviert wird und, wenn ja, auf welche Weise er für den Verbraucher einsehbar ist;
  • die Mindestlaufzeit des Fernabsatzvertrags im Falle eines Dauergeschäfts.
  • Anwendung des Widerrufsrechts;
  • die Art der Zahlung, Lieferung und Ausführung des Vertrags;

ARTIKEL 5 – DER VERTRAG

  1. Vorbehaltlich der Bestimmungen in Absatz 4 kommt der Vertrag zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die damit verbundenen Bedingungen erfüllt.
  2. Hat der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Wege angenommen, bestätigt der Unternehmer unverzüglich auf elektronischem Wege den Eingang der Annahme des Angebots. Solange der Eingang dieser Annahme nicht vom Unternehmer bestätigt wurde, kann der Verbraucher den Vertrag auflösen.
  3. Wenn der Vertrag elektronisch zustande kommt, trifft der Unternehmer geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der elektronischen Datenübertragung und sorgt für eine sichere Webumgebung. Wenn der Verbraucher elektronisch bezahlen kann, wird der Unternehmer geeignete Sicherheitsmaßnahmen beachten.
  4. Der Unternehmer kann sich innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen darüber informieren, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, sowie über alle Fakten und Faktoren, die für den verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrags von Bedeutung sind. Hat der Unternehmer aufgrund dieser Untersuchung gute Gründe, den Vertrag nicht abzuschließen, ist er berechtigt, eine Bestellung oder Anfrage unter Angabe von Gründen abzulehnen oder die Ausführung an besondere Bedingungen zu knüpfen.
  5. Der Unternehmer wird dem Verbraucher spätestens bei Lieferung des Produkts, der Dienstleistung oder der digitalen Inhalte die folgenden Informationen schriftlich oder in einer Weise übermitteln, dass diese vom Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden können.
  6. die Besuchsadresse der Niederlassung des Unternehmers, an die sich der Verbraucher mit Beschwerden wenden kann;
  7. die Bedingungen und die Art und Weise, unter denen der Verbraucher sein Widerrufsrecht ausüben kann, oder eine klare Mitteilung über den Ausschluss des Widerrufsrechts;
  8. Informationen zu Garantien und zum Kundendienst nach dem Kauf;
  9. der Preis einschließlich Steuern für das Produkt, die Dienstleistung oder den digitalen Inhalt;
  10. die Kosten für die Lieferung, sofern zutreffend;
  11. die Art der Zahlung, Lieferung oder Ausführung des Fernabsatzvertrags;
  12. die Anforderungen für die Kündigung des Vertrags, wenn der Vertrag eine Laufzeit von mehr als einem Jahr hat oder unbefristet ist;
  13. falls der Verbraucher ein Widerrufsrecht hat, das Muster-Widerrufsformular.
  14. Im Falle einer Dauerleistung gilt die Bestimmung des vorstehenden Absatzes nur für die erste Lieferung.

ARTIKEL 6 – WIDERRUFSRECHT

Bei Lieferung von Produkten:

  1. Der Verbraucher hat beim Kauf von Produkten die Möglichkeit, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
  2. Diese Bedenkzeit beginnt am Tag nach Erhalt des Produkts durch den Verbraucher oder einen zuvor vom Verbraucher benannten und dem Unternehmer bekannt gegebenen Vertreter.
  3. Rücksendungen müssen immer vorher bei uns angemeldet werden. Wenn eine Rücksendung nicht vorher angemeldet wurde, verfällt das Widerrufsrecht und die Rücksendung kann abgelehnt werden.
  4. Wird eine Rücksendung abgelehnt, kann die Bestellung – auf Wunsch des Kunden – erneut versandt werden. Die Versandkosten hierfür gehen zu Lasten des Kunden.
  5. Nicht beanspruchte oder abgelehnte Rücksendungen werden maximal 14 Tage nach unserer Benachrichtigung aufbewahrt. Nach Ablauf dieser Frist behalten wir uns das Recht vor, die Artikel zu spenden.
  6. Rücksendungen müssen ausreichend gekennzeichnet sein, beispielsweise mit dem Namen und/oder der Bestellnummer. Wenn eine Rücksendung nicht einer bestimmten Bestellung zugeordnet werden kann, kann sie nicht bearbeitet werden und kommt nicht für eine Rückerstattung in Betracht.

Wenn:

  1. Der Verbraucher mehrere Produkte in derselben Bestellung bestellt hat, beginnt die Bedenkzeit an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter das letzte Produkt erhalten hat. Der Unternehmer kann, sofern er den Verbraucher vor dem Bestellvorgang klar darüber informiert hat, eine Bestellung mehrerer Produkte mit unterschiedlichen Lieferzeiten ablehnen.
  2. Die Lieferung eines Produkts besteht aus mehreren Sendungen oder Teilen. Die Widerrufsfrist beginnt an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter die letzte Sendung oder das letzte Teil erhalten hat;
  3. Der Vertrag sieht die regelmäßige Lieferung von Produkten während eines bestimmten Zeitraums vor. Die Bedenkzeit beginnt an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter das erste Produkt erhalten hat.

Bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten, die nicht auf einem materiellen Datenträger geliefert werden:

  1. Wurde ein Dienstleistungsvertrag oder ein Vertrag über die Lieferung digitaler Inhalte nicht auf einem materiellen Datenträger geliefert, kann der Verbraucher den Vertrag innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Diese vierzehn Tage beginnen am Tag nach Vertragsabschluss.

Verlängerte Bedenkzeit für Produkte, Dienstleistungen und digitale Inhalte, die nicht auf einem materiellen Datenträger geliefert wurden, wenn keine Informationen zum Widerrufsrecht gegeben wurden:

  1. Hat der Unternehmer dem Verbraucher die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über das Widerrufsrecht oder das Muster-Widerrufsformular nicht zur Verfügung gestellt, endet die Bedenkzeit zwölf Monate nach Ablauf der ursprünglichen, gemäß den vorstehenden Absätzen dieses Artikels festgelegten Bedenkzeit.
  2. Hat der Unternehmer dem Verbraucher die im vorstehenden Absatz genannten Informationen innerhalb von zwölf Monaten nach Beginn der ursprünglichen Bedenkzeit zur Verfügung gestellt, endet die Bedenkzeit 14 Tage nach dem Tag, an dem der Verbraucher diese Informationen erhalten hat.
  3. Während der Bedenkzeit wird der Verbraucher sorgfältig mit dem Produkt und der Verpackung umgehen. Er wird das Produkt nur in dem Maße auspacken oder verwenden, wie es erforderlich ist, um zu beurteilen, ob er das Produkt behalten möchte. Wenn er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, wird er das Produkt mit allen gelieferten Zubehörteilen und – soweit dies vernünftigerweise möglich ist – im Originalzustand und in der Originalverpackung an den Unternehmer zurücksenden, gemäß den vom Unternehmer bereitgestellten angemessenen und klaren Anweisungen.
  4. Wenn der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen möchte, ist er verpflichtet, dies dem Unternehmer innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware mitzuteilen. Die Mitteilung muss der Verbraucher unter Verwendung des Musterformulars vornehmen. Nachdem der Verbraucher mitgeteilt hat, dass er von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen möchte, muss der Kunde die Ware innerhalb von 14 Tagen zurücksenden. Der Verbraucher muss nachweisen, dass die gelieferten Waren rechtzeitig zurückgesandt wurden, beispielsweise durch einen Versandnachweis.

ARTIKEL 7 – KOSTEN DER AUSÜBUNG DES WIDERRUFSRECHTS

  1. Bei Ausübung des Widerrufsrechts durch den Verbraucher gehen höchstens die Kosten der Rücksendung zu seinen Lasten.
  2. Der Unternehmer erstattet den Kaufpreis so schnell wie möglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Widerruf, auf die gleiche Weise, wie sie vom Verbraucher verwendet wurde. Hierzu ist der Rückerhalt durch den Online-Händler oder ein schlüssiger Nachweis der vollständigen Rücksendung erforderlich.
  3. Eine eventuelle Wertminderung des Produkts aufgrund unsachgemäßer Handhabung geht zu Lasten des Verbrauchers. Dies kann nicht geltend gemacht werden, wenn der Unternehmer nicht alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Widerrufsrecht bereitgestellt hat. Dies muss vor Abschluss des Kaufvertrags geschehen.

ARTIKEL 8 – AUSSCHLUSS DES WIDERRUFSRECHTS

  1. Der Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur möglich, wenn der Unternehmer dies in seinem Angebot, zumindest rechtzeitig vor Vertragsabschluss, deutlich angegeben hat und es sich um eines der in Absatz 2 und 3 aufgeführten Produkte handelt.
  2. Ein Ausschluss ist nur für folgende Produkte möglich:
  3. die vom Unternehmer gemäß den Spezifikationen des Verbrauchers hergestellt wurden;
  4. die eindeutig persönlicher Natur sind;
  5. die schnell verderben oder altern können;
  6. deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
  7. für lose Zeitungen und Zeitschriften;
  8. für Audio- und Videoaufnahmen und Computersoftware, deren Versiegelung der Verbraucher gebrochen hat;
  9. für Hygieneartikel, deren Versiegelung vom Verbraucher gebrochen wurde.
  10. Ein Ausschluss ist nur für folgende Dienstleistungen möglich:
  11. in Bezug auf Unterkunft, Transport, Gastronomie oder Freizeitaktivitäten, die an einem bestimmten Datum oder während eines bestimmten Zeitraums durchgeführt werden sollen;
  12. deren Lieferung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Bedenkzeit begonnen hat;
  13. über Wetten und Lotterien

ARTIKEL 9 – PREIS

  1. Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, mit Ausnahme von Preisänderungen aufgrund von Änderungen der Mehrwertsteuersätze.
  2. Abweichend vom vorigen Absatz kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen, deren Preise Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen und auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, zu variablen Preisen anbieten. Diese Abhängigkeit von Schwankungen und die Tatsache, dass es sich bei den angegebenen Preisen um Richtpreise handelt, werden im Angebot angegeben.
  3. Preiserhöhungen innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn sie auf gesetzliche Regelungen oder Bestimmungen zurückzuführen sind.
  4. Preiserhöhungen ab 3 Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn der Unternehmer dies vereinbart hat und:
  5. diese sich aus gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen ergeben; oder
  6. der Verbraucher das Recht hat, den Vertrag mit Wirkung vom Tag des Inkrafttretens der Preiserhöhung zu kündigen.
  7. Die in den Produkt- oder Dienstleistungsangeboten genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.
  8. Alle Preise verstehen sich vorbehaltlich Druck- und Satzfehlern. Für die Folgen von Druck- und Satzfehlern wird keine Haftung übernommen. Bei Druck- und Satzfehlern ist der Unternehmer nicht verpflichtet, das Produkt zum falschen Preis zu liefern.

ARTIKEL 10 – GARANTIE UND KONFORMITÄT

  1. Der Unternehmer garantiert, dass die Produkte und/oder Dienstleistungen dem Vertrag, den im Angebot genannten Spezifikationen, den angemessenen Anforderungen an Tauglichkeit und/oder Brauchbarkeit und den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden gesetzlichen Bestimmungen und/oder behördlichen Vorschriften entsprechen. Sofern vereinbart, garantiert der Unternehmer auch, dass das Produkt für eine andere als die normale Verwendung geeignet ist.
  2. Eine vom Unternehmer, Hersteller oder Importeur gewährte Garantie lässt die gesetzlichen Rechte und Ansprüche, die der Verbraucher aufgrund des Vertrags gegenüber dem Unternehmer geltend machen kann, unberührt. Darunter versteht man jede Verpflichtung des Unternehmers, seines Zulieferers, Importeurs oder Herstellers, in der dieser dem Verbraucher bestimmte Rechte oder Ansprüche gewährt, die über seine gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehen, falls er seinen Teil des Vertrags nicht erfüllt hat.
  3. Eventuelle Mängel oder falsch gelieferte Produkte müssen innerhalb von 4 Wochen nach Lieferung schriftlich beim Unternehmer gemeldet werden. Die Rücksendung der Produkte muss in der Originalverpackung und in neuwertigem Zustand erfolgen.
  4. Die Garantie gilt nicht, wenn:
  5. Der Verbraucher hat die gelieferten Produkte selbst repariert und/oder bearbeitet oder von Dritten reparieren und/oder bearbeiten lassen;
  6. Die gelieferten Produkte wurden abnormalen Bedingungen ausgesetzt oder anderweitig unsachgemäß behandelt oder entgegen den Anweisungen des Unternehmers und/oder auf der Verpackung behandelt;
  7. Die Mangelhaftigkeit ganz oder teilweise auf Vorschriften zurückzuführen ist, die die Regierung hinsichtlich der Art oder Qualität der verwendeten Materialien erlassen hat oder erlassen wird.

ARTIKEL 11 – LIEFERUNG UND AUSFÜHRUNG

  1. Der Unternehmer wird bei der Entgegennahme und Ausführung von Produktbestellungen sowie bei der Beurteilung von Anträgen auf Erbringung von Dienstleistungen mit größtmöglicher Sorgfalt vorgehen.
  2. Als Lieferort gilt die Adresse, die der Verbraucher dem Unternehmen mitgeteilt hat.
  3. Unter Berücksichtigung der Bestimmungen in Absatz 4 dieses Artikels wird das Unternehmen angenommene Bestellungen mit der gebotenen Sorgfalt, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen ausführen, es sei denn, der Verbraucher hat einer längeren Lieferfrist zugestimmt. Wenn sich die Lieferung verzögert oder wenn eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden kann, wird der Verbraucher spätestens 30 Tage nach der Bestellung darüber informiert. In diesem Fall hat der Verbraucher das Recht, den Vertrag ohne Kosten zu kündigen. Der Verbraucher hat keinen Anspruch auf Schadenersatz.
  4. Alle Lieferfristen sind unverbindlich. Der Verbraucher kann aus den angegebenen Fristen keine Rechte ableiten. Eine Überschreitung einer Frist berechtigt den Verbraucher nicht zu Schadenersatzansprüchen.
  5. Im Falle einer Auflösung gemäß Absatz 3 dieses Artikels erstattet der Unternehmer den vom Verbraucher gezahlten Betrag so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach der Auflösung.
  6. Wenn die Lieferung eines bestellten Produkts unmöglich ist, wird der Unternehmer sich bemühen, einen Ersatzartikel zur Verfügung zu stellen. Spätestens bei der Lieferung wird klar und verständlich mitgeteilt, dass ein Ersatzartikel geliefert wird. Bei Ersatzartikeln kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden. Die Kosten einer eventuellen Rücksendung gehen zu Lasten des Unternehmers.
  7. Das Risiko der Beschädigung und/oder des Verlusts von Produkten liegt bis zum Zeitpunkt der Lieferung an den Verbraucher oder einen zuvor benannten und dem Unternehmer bekannt gegebenen Vertreter beim Unternehmer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

ARTIKEL 12 – DAUERTANSACTIONEN: DAUER, KÜNDIGUNG UND VERLÄNGERUNG

Kündigung

  1. Der Verbraucher kann einen unbefristeten Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten (einschließlich Strom) oder Dienstleistungen jederzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsbedingungen und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
  2. Der Verbraucher kann einen befristeten Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten (einschließlich Strom) oder Dienstleistungen jederzeit zum Ende der vereinbarten Laufzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsbedingungen und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
  3. Der Verbraucher kann die in den vorstehenden Absätzen genannten Verträge:
  4. jederzeit kündigen können und nicht auf die Kündigung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum beschränkt sind;
  5. zumindest in derselben Weise gekündigt werden, wie sie von ihm eingegangen sind;
  6. immer mit derselben Kündigungsfrist kündigen, die der Unternehmer für sich selbst festgelegt hat.

Verlängerung

  1. Ein Vertrag, der für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen wurde und die regelmäßige Lieferung von Produkten (einschließlich Strom) oder Dienstleistungen zum Gegenstand hat, darf nicht stillschweigend verlängert oder für einen bestimmten Zeitraum erneuert werden.
  2. Abweichend vom vorigen Absatz kann ein befristeter Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Zeitschriften stillschweigend um eine bestimmte Dauer von höchstens drei Monaten verlängert werden, wenn der Verbraucher diesen verlängerten Vertrag zum Ende der Verlängerungsdauer mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann.
  3. Ein befristeter Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen darf nur dann stillschweigend auf unbestimmte Zeit verlängert werden, wenn der Verbraucher jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat und einer Kündigungsfrist von höchstens drei Monaten kündigen kann, wenn der Vertrag die regelmäßige, aber weniger als einmal monatliche Lieferung von Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen und Zeitschriften zum Gegenstand hat. Lieferung von Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen und Zeitschriften.
  4. Ein befristeter Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften (Probe- oder Kennenlernabonnement) wird nicht stillschweigend verlängert und endet automatisch nach Ablauf der Probe- oder Kennenlernphase.

Dauer

  1. Wenn ein Vertrag eine Laufzeit von mehr als einem Jahr hat, kann der Verbraucher den Vertrag nach einem Jahr jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen, es sei denn, die Angemessenheit und Billigkeit sprechen gegen eine Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit.

ARTIKEL 13 – ZAHLUNG

  1. Sofern nicht anders vereinbart, sind die vom Verbraucher geschuldeten Beträge innerhalb von 7 Werktagen nach Beginn der in Artikel 6 Absatz 1 genannten Bedenkzeit zu zahlen. Im Falle eines Vertrags über die Erbringung einer Dienstleistung beginnt diese Frist, nachdem der Verbraucher die Bestätigung des Vertrags erhalten hat.
  2. Der Verbraucher ist verpflichtet, dem Unternehmer Unrichtigkeiten in den angegebenen oder gemeldeten Zahlungsdaten unverzüglich zu melden.
  3. Bei Zahlungsverzug des Verbrauchers hat der Unternehmer vorbehaltlich gesetzlicher Beschränkungen das Recht, dem Verbraucher die ihm zuvor mitgeteilten angemessenen Kosten in Rechnung zu stellen.

ARTIKEL 14 – BESCHWERDEVERFAHREN

  1. Der Unternehmer verfügt über ein ausreichend bekannt gemachtes Beschwerdeverfahren und behandelt die Beschwerde gemäß diesem Beschwerdeverfahren.
  2. Beschwerden über die Erfüllung des Vertrags müssen innerhalb einer angemessenen Frist, nachdem der Verbraucher die Mängel festgestellt hat, vollständig und klar beschrieben beim Unternehmer eingereicht werden.
  3. Beschwerden, die beim Unternehmer eingereicht werden, werden innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Datum des Eingangs beantwortet. Wenn eine Beschwerde eine vorhersehbar längere Bearbeitungszeit erfordert, antwortet der Unternehmer innerhalb der Frist von 14 Tagen mit einer Empfangsbestätigung und einer Angabe, wann der Verbraucher eine ausführlichere Antwort erwarten kann.
  4. Wenn die Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden kann, entsteht ein Streitfall, der der Streitbeilegungsregelung unterliegt.

ARTIKEL 15 – STREITIGKEITEN

Auf Verträge zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher, auf die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Anwendung finden, ist ausschließlich niederländisches Recht anwendbar.

ARTIKEL 16 – ZUSÄTZLICHE ODER ABWEICHENDE BESTIMMUNGEN

Zusätzliche oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Bestimmungen dürfen nicht zum Nachteil des Verbrauchers sein und müssen schriftlich oder in einer Weise festgelegt werden, dass sie vom Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger in zugänglicher Form gespeichert werden können.